Die Folgen der Steuerhinterziehung

Wenn Steuerhinterziehung begangen wird, dann werden die Steuern nicht oder nicht in richtiger Höhe bzw. nicht rechtzeitig vom Steuerpflichtigen gezahlt. Wenn dies der Fall ist, können verschiedene Strafen für diejenige Person anfallen.

Unterschiedliche Strafen bei Steuerhinterziehung

Je nachdem, wie hoch der Betrag der Steuern ist, der hinterzogen wurden, werden auch die verschiedenen Strafen angesetzt. Hierbei handelt es sich entweder um eine finanzielle Strafe Steuerhinterziehung oder um Freiheitsstrafen.

Wenn der Betrag der hinterzogenen Steuern unter 50.000 Euro liegt, wird normalerweise eine Geldstrafe durch das Finanzamt für die betroffene Person verhängt. Ab einem Betrag von 50.000 Euro ist es auch möglich, dass die Person mit einer Freiheitsstrafe rechnen muss, die eventuell auf Bewährung ausgesetzt wird. Ab einer Steuerhinterziehungssumme von 100.000 Euro liegt bereits ein besonders schwerer Fall der Steuerhinterziehung vor, wodurch in der Regel eine Freiheitsstrafe für den Betroffenen verhängt wird. Wenn es sich um einen Betrag über 1.000.000. Euro handelt, kann die Person mit einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren rechnen. Diese Strafe wird folglich nicht zur Bewährung ausgesetzt und wird in einer Hauptversammlung öffentlich ausgetragen.

Unterschiedliche Verjährungsfristen bei Steuerhinterziehung

Nach einer Dauer von fünf Jahren verjähren Steuerdelikte. Bei besonders schwerer Steuerhinterziehung kann sich die Verjährungsfrist auf 10 Jahre verlängern.